Simracing News vom 30. Juni 2026

Wreckfest 2: Content Update #8 bringt zwei Autos und neue Modi

Content Update Early Access Update Wreckfest 2

Das Content Update #8 für Wreckfest 2 ergänzt zwei Fahrzeuge, mehrere Strecken und neue Spielmodi und überarbeitet Tuning, Scoring und Force Feedback.

  • Zwei neue RWD-Fahrzeuge: der „Bullet“ (American 60s) und der „Jackal“ (American 80s)
  • Neue Waypoint- und Suicide-Strecken (u. a. zwei Speedway-Ovale) sowie zwei Wegpunkt-Modi ohne KI-Gegner
  • Erste Version eines Spielerfortschritts mit Playstyles und aufstufbaren Badges
  • Neuer „Quick Tune“-Modus und klassenbasierte Leaderboards
  • Umfangreiche Force-Feedback-Überarbeitung und zahlreiche Bugfixes

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Zwei neue Fahrzeuge und frische Strecken

Mit dem Content Update #8 erweitert Wreckfest 2 seinen Fuhrpark um zwei heckgetriebene US-Wagen. Der „Bullet“ ordnet sich als American 60s RWD ein, der „Jackal“ als American 80s RWD.

Dazu kommen mehrere neue Strecken. Für Waypoint-Rennen stehen der Schrottplatz (Scrapyard) und die Savolax Sandpit bereit. Im Suicide-Race-Format ergänzt das Studio den Savolax Sandpit Short Circuit, das Speedway Oval, die Speedway Figure 8 sowie das UK Banger Dirt Oval und die UK Banger Dirt Figure 8. Außerdem sind neue Challenge-Events hinzugekommen.

Zwei Waypoint-Modi ohne KI

Neu sind zwei Spielmodi für Waypoint-Rennen. Der Random Waypoint Mode schickt euch in zufälliger Reihenfolge durch die Wegpunkte, der Free Order Waypoint Mode lässt euch die Reihenfolge frei wählen. Da die KI eine zufällige Reihenfolge nicht navigieren kann, laufen beide Modi im Einzelspieler ohne KI-Gegner.

Spielerfortschritt und faireres Scoring

Das Update führt eine erste Version eines Spielerfortschritts ein. Es verfolgt eure Playstyles und vergibt dafür Badges, die sich aufstufen lassen. Das System ist als erste Ausbaustufe gekennzeichnet.

Beim Scoring hat das Studio nachgebessert. Treiben (Drifting) und Luftzeit (Airtime) bringen jetzt Punkte. Auch als Verteidiger könnt ihr punkten, solange ihr Schaden verursacht. Zudem wurde die normale Schadensintensität reduziert. Die Leaderboards führen nun zusätzlich separate, klassenbasierte Bestenlisten.

Überarbeitetes Tuning

Der neue „Quick Tune“-Modus fasst jedes Tuning-Teil auf einen einzigen Schieberegler zusammen, sodass sich Setups schneller anpassen lassen. Tuning-Konfigurationen anderer Spieler könnt ihr jetzt direkt aus den Leaderboards herunterladen.

Daneben hat das Studio den Tuning-Bildschirm aufgeräumt. Jede Option trägt nun eine erklärende Hilfsbeschreibung, der Bildschirm zeigt simulierte Leistungsstatistiken, und die Wertebereiche aller Parameter wurden praxisnäher gefasst. Alle Werte erscheinen jetzt in korrekten metrischen und imperialen Einheiten.

Fahrzeug-Anpassungen

Mehrere Modelle haben Detailänderungen erhalten. Das Heck-Handling des Half A Crusader fühlte sich zu schwer an und wurde verbessert. Fehlende Kupplungs-Upgrades reicht das Update für den Half A Crusader, den Stahlwagen und den Valken nach.

Der School Bus bekommt einen überarbeiteten Motor, der nun als korrekt turboaufgeladener Diesel ausgelegt ist. Der Drehzahlmesser verhält sich insgesamt authentischer und zeigt Werte mit einer trägeren Anzeige wie ein analoges Instrument.

Crap-It-Editor und Interface

Im Lackier- und Design-Editor Crap-It lassen sich Designs jetzt mit anderen Spielern teilen, indem ihr lose Dateien aus dem Spielstand-Ordner austauscht. Ein komfortableres Teilen ist für die Zukunft angekündigt. Hinzu kommt ein großes neues Sortiment an Stickern, aufgesprühten Schriftzügen und Banger-Stil-Nummern-Decals.

Für die Bearbeitung gibt es ein neues SKEW-Werkzeug zum Verzerren einzelner Decals sowie einen FINE-TUNE-Umschalter für feinere Justierung. Decals und Decal-Gruppen lassen sich nun über das Optionsmenü umsortieren. Auch das Eingabe-Handling wurde verbessert, etwa das Schwenken und Zoomen per linkem Stick am Gamepad.

UI-Änderungen

Auf der Strecke könnt ihr jetzt eine Minimap einblenden und im Einstellungsmenü ein- und ausschalten sowie ihren Zoomfaktor anpassen. Ebenso lässt sich der Kompass dort abschalten. Fahrer, die ein Rennen beendet haben, tragen nun eine kleine Zielflagge im Fahrzeug-Tag. Überarbeitet wurden zudem die Oberflächen für Tuning, Crap-It, Challenge-Auswahl und Ladebildschirme.

Online und Multiplayer

Im Mehrspieler hat das Studio die Client-Synchronisation robuster gemacht, was sich auf Kollisionen auswirkt. Auch die Genauigkeit der Client-Vorhersage wurde verbessert. Im Nach-Rennen-Bildschirm zeigen Fahrzeuge keine Rauch- und Flammeneffekte mehr. Verlasst ihr eine Lobby, landet ihr nun wieder im Server-Browser, sofern ihr den Server direkt verbunden hattet.

Force Feedback und Controlls

Am Force Feedback hat das Studio an mehreren Stellen gearbeitet. Die Update-Frequenz steigt, hochfrequente Straßendetails fließen nun ein, und Motor-, Getriebe- und Straßengeräusche kommen als Effekte hinzu. Gleichzeitig sinkt das Jitter. Ein neuer Parameter regelt die Vibrations-Intensität für Straßendetail und Effekte.

Der dynamische Dämpfungsbereich wächst von 100 auf 200 Prozent, wobei der alte Standard von 40 Prozent nun 100 Prozent entspricht. Die Dämpfungslogik schwingt weniger um die Mittellage und vermittelt ein besseres Gefühl für die Lenkungsreibung. Beim Fahren über Bodenwellen und beim Kippen wirken jetzt gyroskopische Präzessions-Lenkkräfte.

Für zahnrad- und riemengetriebene Lenkräder wurde die Low-Force-Boost-Logik überarbeitet, sodass das Signal besser saturiert und ihr häufiger nahezu die volle Kurvenlenkkraft erreicht. Dazu kommen zwei Bugfixes: Lenkräder und Controller mit mehr als 32 Tasten funktionieren jetzt, unterstützt werden bis zu 128 Tasten. Außerdem wurden mehrere Belegungsprobleme behoben, darunter Belegungen, die nicht mehr reagiert hatten.

System und Audio

Unter der Haube hat das Studio an Stabilität und Performance gearbeitet. Das Replay-System schreibt jetzt in kleineren Blöcken und behebt damit einen Frame-Hitch beim Überqueren der Ziellinie. Die Karosserie-Deformationsberechnung verteilt das Spiel nun auf Worker-Threads.

Auf der Audio-Seite stehen neue Geräusche und mehrere Korrekturen an. Hinzugekommen sind Boden-Kollisionsgeräusche für den Fahrer-Ragdoll, Reifenaufprall-Sounds für Holzrampen und Reifenkontakt-Sounds für Metallgitter-Oberflächen. Behoben wurden fehlende Kollisionsgeräusche im Wüsten-Waypoint-Rennen und ein nicht abspielender Checkpoint-Sound in Online-Waypoint-Rennen.

Technisch unterstützt das Spiel nun streckenspezifische Audio-Banks. Große Audio-Assets werden von der Disk gestreamt statt komplett in den Speicher geladen, und Sounds animierter Streckenobjekte wie eines Krans laden nur, wenn das Objekt auf der Strecke vorhanden ist.

Quellen:

Autor: Christoph

Leidenschaftlicher Webentwickler und seit 2021 begeisterter Simracer mit Fokus auf Rally. Hauptsächlich unterwegs in Richard Burns Rally und neuerdings auch in AC: Rally.