Simracing News vom 23. Juni 2026
Neues Busbound-DLC und riesiger Patch am selben Tag: Das ändert sich für euch
Bild: stillalive Studios - Das erste DLC bringt zwei lizenzierte Elektrobusse des US-BYD-Ablegers RIDE: den Standardbus K9MD 40′ und den Gelenkbus K11M 60′.
- Besitzer der Deluxe-Edition erhalten das DLC über den „Bus Pass“ ohne Aufpreis.
- Der zeitgleiche Patch ergänzt unter anderem ein Radio, walisische Sprachausgabe und mehrere Lenkrad-Verbesserungen.
- Entwickelt wird Busbound von stillalive Studios, Publisher ist Saber.
Erstes DLC für Busbound
Mit dem „Let’s RIDE! Bus Pack“ erscheint das erste DLC für Busbound. Es bringt zwei neue Busse des Herstellers RIDE ins Spiel, dem US-amerikanischen Ableger des chinesischen Elektrofahrzeugherstellers BYD. Beide Modelle sind als Elektrofahrzeuge ausgelegt und sollen größere Fahrgastmengen mit Blick auf Nachhaltigkeit durch die Stadt bewegen.
Besitzer der Deluxe-Edition erhalten das DLC über den sogenannten „Bus Pass“ ohne Aufpreis. Einzeln könnt Ihr den DLC für 4,99€ auf Steam erwerben.
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RIDE K9MD 40′
Der RIDE K9MD 40′ ist ein Standardbus für den öffentlichen Nahverkehr sowie für Universitäts- und Unternehmenscampus. Er misst 40,9 Fuß (rund 12,47 Meter) in der Länge und 102 Zoll (etwa 2,59 Meter) in der Breite. Der Wendekreisradius liegt bei 43,6 Fuß (circa 13,3 Meter). In den Patch-Notes taucht das Modell mit dem erweiterten Namen K9MD-ER 40′ auf.
RIDE K11M 60′
Der RIDE K11M 60′ ist ein Gelenkbus und für hohe Fahrgastzahlen im städtischen Hochfrequenzbetrieb ausgelegt. Mit 60,7 Fuß (rund 18,5 Meter) Länge fällt er deutlich größer aus, die Breite entspricht mit 102 Zoll (etwa 2,59 Meter) jener des K9MD.
Der Patch vom 23. Juni 2026
Zeitgleich mit dem DLC veröffentlichen stillalive Studios und Saber einen umfangreichen Patch. Er erweitert das Spiel an mehreren Stellen und behebt zahlreiche Fehler.
Neue Features
In die Statistikansicht ziehen separate Bildschirme für Firmen- und Spielerstatistiken ein. Stadtteile ohne freigeschaltete oder bald freischaltbare Haltepunkte blendet das Spiel dort nun aus. Im Fortschrittsbereich des Office-Menüs kommen ein Multiplikator für Likes, ein Extra-Level für Haltepunkte sowie Tagesanzahl-Statistiken hinzu.
Beim Gameplay lässt sich dieselbe Route nun erneut fahren, ohne ins Büro zurückzukehren. Die letzte „Upgrade-Fahrt“ wird zu einer eigenen Feierfahrt. Außerdem wurde hartes Bremsen neu ausbalanciert und fällt jetzt schwerer, sodass ihr gleichmäßiger bremsen müsst, um negative Fahrgastreaktionen zu vermeiden.
Auf der Audioseite kommt ein über FMOD umgesetztes Radio hinzu. Walisisch steht auf dem PC neu als Sprache für die Sprachausgabe zur Verfügung. Bei den Einstellungen lassen sich HUD-Spiegel dauerhaft ein- oder ausblenden, das Fadenkreuz vollständig deaktivieren und die Geschwindigkeit in km/h anzeigen. Einzelne UI-Elemente könnt ihr nun minimieren oder ganz ausblenden.
Quality-of-Life-Verbesserungen
Bei den Lenkrädern erhält das Fanatec CSL Elite an der PS5 ein aktualisiertes Button-Set. Die unterstützte Anzahl an Buttons steigt auf 128, und Gas sowie Bremse lassen sich jetzt auch auf Buttons statt nur auf Achsen legen. Die Einstellung „absolute keyboard controls“ entfällt, und bei der Tastenbelegung wird ein Schlüssel nur noch Aktionen mit passendem Eingabetyp zugewiesen.
Optisch aktiviert das Update Screen Space Reflections für Spiegel ab den Medium-Einstellungen, wobei Translucency nur noch bei hoher Spiegelqualität greift. Asphaltstraßen zeigen nun Risse und Teerflecken, und die Schmutz-Textur auf Fremdfahrzeugen wirkt durch einen weicheren Fleck dezenter.
An den Bussen wurden die Kollisionsboxen so angepasst, dass sie nicht mehr mit dem Boden kollidieren. Fahrersitzpositionen werden nun gespeichert, und die überarbeitete Federungsberechnung macht Bordsteine besser befahrbar. Beim Audio fällt das Reifengeräusch etwas lauter aus, während die End-of-Drive-Musik leiser spielt und nun auch im Streamer-Modus zu hören ist.
Bugfixes
Mehrere Korrekturen betreffen die Lenkräder. So wurden falsche Achsenkonfigurationen für das T300 auf der PlayStation behoben und die Blinker-Belegungen der T300- und T150-PlayStation-Presets korrigiert. Das Force Feedback funktioniert nun auch bei mehreren gleichzeitig angeschlossenen Lenkrädern, und das Einstecken eines Lenkrads während der Fahrt übernimmt die Preset-Einstellungen korrekt.
Beim Audio liefert Clio nun die richtige Umgebungseinführung, und das Radio bricht nicht mehr ab. Auf den Straßen passten die Entwickler den Weg von Ashtree über die Nexus Bridge an, der bei bestimmten Busmodellen mit der Fahrbahn kollidierte, und überarbeiteten die Fahrbahn rund um das Busdepot. Behoben wurden außerdem ein Absturz beim ersten Ladebildschirm, falsch gespeicherte Einstellungen für die UI-Skalierung sowie fehlerhafte Markerpositionen der Busse auf der Karte.
Quellen:
Autor: Christoph
Leidenschaftlicher Webentwickler und seit 2021 begeisterter Simracer mit Fokus auf Rally. Hauptsächlich unterwegs in Richard Burns Rally und neuerdings auch in AC: Rally.